Leerstehende Büros, ehemalige Ladenflächen, Hotels oder gewerbliche Bestandsgebäude können seit dem 1. Juli 2026 über das KfW-Programm „Gewerbe zu Wohnen“ bei der Umnutzung in Wohnraum unterstützt werden.
Für neu entstehende Wohneinheiten ist ein Zuschuss von bis zu 30 % der förderfähigen Umbaukosten möglich – maximal 30.000 € pro Wohneinheit.
Für Eigentümer, Investoren und Projektentwickler entsteht damit eine konkrete Chance: Leerstand reduzieren, neue Wohnflächen schaffen und bestehende Immobilien wirtschaftlich neu nutzen.
Doch die Förderung allein macht ein Projekt noch nicht planbar.
Kritischer Punkt: Sanitärplanung im Bestand
Wenn aus einer Gewerbefläche mehrere Zimmer oder Apartments entstehen, braucht jede Einheit eine Lösung für Dusche, WC und Waschbecken.
Gerade in Bestandsgebäuden ist das häufig anspruchsvoll:
Enge Flure, bestehende Grundrisse, fehlende Installationszonen, vorhandene Leitungsführungen, begrenzte Anschlusssituationen und viele Schnittstellen zwischen den Gewerken.
Fertigbäder als planbarer Projektbaustein für den Bestand.
saniComplete bietet modulare Fertigbäder für Bestandsgebäude. Ein Bad wird z.B. in einem Tag fertiggestellt.
Dusche, WC und Waschbecken werden in einer kompakten Sanitäreinheit zusammengeführt. Die einzelnen Elemente können durch vorhandene Türen und Flure eingebracht und direkt im Raum montiert werden – ohne Kran.
So wird die Sanitärlösung bereits in einer frühen Projektphase besser kalkulierbar und lässt sich gezielter in die Gesamtplanung integrieren. Wir beraten Sie gerne.
Besonders relevant für Projekte mit mehreren Einheiten.
Fertigbäder eignen sich besonders für:
- Mitarbeiter- und Monteurunterkünfte
- Studenten- und Azubi-Wohnen
- Mikroapartments
- Serviced Apartments
- Co-Living-Konzepte
- ehemalige Hotels
- Büroflächen
- andere gewerbliche Bestandsgebäude
Bei mehreren ähnlich aufgebauten Wohneinheiten kann die Lösung wiederholbar geplant werden. Das schafft mehr Transparenz bei den Kosten pro Einheit und kann helfen, den Innenausbau strukturierter umzusetzen.
Wie hängt das mit der KfW-Förderung zusammen?
Im Rahmen von KfW 266 können unter anderem Kosten für Innenausbau, Gebäudetechnik sowie Wasser- und Abwasserentsorgung relevant sein.
Ein Fertigbad kann daher Bestandteil eines entsprechenden Umbaukonzepts sein. Ob konkrete Kosten für Sanitäreinheit, Lieferung, Montage und Anschlüsse im jeweiligen Projekt anerkannt werden, muss individuell geprüft und im Förderverfahren nachgewiesen werden.
Die KfW nennt Fertigbäder nicht ausdrücklich als eigenständige Förderposition.
Sie prüfen die Umnutzung einer Gewerbefläche?
Schildern Sie uns Ihr Situation, die geplante Anzahl der Wohneinheiten und die vorhandene Anschlusssituation. Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Fertigbad-Lösung grundsätzlich zu Ihrem Objekt passen kann.
saniComplete begleitet Sie von der Auswahl der passenden Lösung bis zur Lieferung und fachgerechten Montage – deutschlandweit.
Wichtiger Hinweis
Die Förderfähigkeit ist immer projektbezogen zu prüfen. saniComplete übernimmt keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung. Die Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Prüfung durch KfW, Fachplaner, Energieeffizienz-Experten oder rechtliche beziehungsweise steuerliche Berater.
Stand der Programminformationen: Juli 2026.

